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Weihnachtsmarkt 2019 in Florstadt

Am Freitag, 29.11.2019 konnten wir gegen 19.00 Uhr 62 Gäste aus unseren Partnerstädten begrüßen, 8 Gäste aus Belgien, 3 Gäste aus Polen und 51 Gäste aus Frankreich, darunter 16 Schüler.

Nach einem herzlichen Willkommen und gemeinsamen Essen im Saal Lux wurden alle Gäste von ihren Familien mit nach Hause genommen.
Samstags nach dem Frühstück wurden – wie immer - die Hütten auf dem Marktgelände eingerichtet. Für die Florstädter und französischen Schüler, die Volleyballer und die Gäste, die zum ersten Mal dabei waren, wurde eine Fahrt nach Frankfurt zum Weihnachtsmarkt organisiert.
Am Sonntag war Zeit für ein individuelles Programm mit den Gastfamilien. Die Schüler haben gemeinsam einen Ausflug zum Schlittschuhlaufen in Bad Nauheim organisiert.
Nachmittags traten die französischen Volleyballer gegen eine Mannschaft aus Echzell an. Das Spiel fand in der Sporthalle der Karl-Weigand-Schule statt und war gut besucht.
Montags vormittags besuchten die Schüler den Unterricht in Florstadt in der Karl-Weigand-Schule, und nachmittags fand im Saal Lux der inzwischen traditionelle Bastelnachmittag statt. Die Gäste hatten die Gelegenheit, bei Plätzchen und Kaffee Teelichter zu gestalten und lustige kleine Zipfelmützen aus Wollresten zu basteln. Wie immer wurde das Angebot des gemeinsamen Montagnachmittags sehr gut angenommen. Als Gemeinschaftsaktion wurden für jede Partnerstadt große Glaszylinder dekorativ verziert und mit Kerzen bestückt.
Zur gleichen Zeit wurde in Friedberg eine Stadtführung in französischer Sprache angeboten.
Abends wurde im Saal Lux gemeinsam gegessen, gesungen. Man genoss den letzten gemeinsamen Abend, denn am Dienstagmorgen hieß es Abschied nehmen….

Text: S. Zettl /Fotos: privat

Künstler aus den Partnerstädten nahmen an einer Kunstausstellung in Florstadt teil

Unter der Überschrift EUROPA 2 „Die Kraniche fliegen" veranstaltete der Kunst- und Kulturkreis Kraniche e. V. vom 13. – 15. September 2019 im Bürgerhaus in Stammheim eine Kunstausstellung.

Am Donnerstag, 12.09.2019 trafen die Künstler aus den Partnerstädten Pléneuf-Val-André/F und Staden/B in Florstadt ein. Man traf sich in Stammheim bei den Traktorfreunden im Glashaus zum gemeinsamen Abendessen, bevor die Gäste mit den Gastfamilien nach Hause fuhren.

Am Freitagmorgen war Zeit für individuelles Programm, um 14.00 Uhr wurde das Bürgerhaus in Stammheim bezogen und die mitgebrachten Kunstwerke ansprechend ausgestellt. Große Kunstwerke aus Metall galt es sicher und wirkungsvoll aufzustellen. Zum Teil wurden die Exponate auf abgesägte Baumstämme gestellt, um sie dem Betrachter in Augenhöhe zu präsentieren.
Um 19.30 Uhr eröffnete Bürgermeister Herbert Unger die Vernissage. Nach einem Rundgang stellte er lobend die Vielfältigkeit der ausgestellten Arbeiten fest. Nachdem der letzte Besucher die Ausstellung gegen 21.30 Uhr verlassen hatte, wurden Tische und Stühle zusammengeschoben zum gemeinsamen Abendessen.

Am Samstagabend zeigte sich auch die Ministerin für Europaangelegenheiten, Frau Lucia Puttrich, die zur Eröffnung der Kunstnacht geladen war, sichtlich beeindruckt von der abwechslungsreichen Ausstellung. Sie hob besonders hervor, dass hier die Zusammenarbeit mit den Florstädter Partnerstädten erfolgreich gelungen sei. Die „Enthüllung" der Kunstwerke zum Thema EUROPA wurde mit Spannung erwartet und übertraf die Erwartungen der Veranstalter. Die Exponate wurden mit Spot-Lampen eindrucksvoll in Szene gesetzt.
Am Sonntag wurden die „Europa-Kunstwerke" der Schüler der Karl-Weigand-Schule prämiert.
Zum letzten gemeinsamen Abendessen traf man sich im Restaurant Schloss Ysenburg in Staden. Alle waren sich einig…. es war ein sehr gelungenes Wochenende und es wurden Gegenbesuche in den Partnerstädten in Aussicht gestellt.

Text: S. Zettl
Fotos: privat

50 Jahre Freundschaft Staden/Westflandern - Staden/Florstadt
und 10 Jahre Partnerschaftsverein Florstadt e.V.

Am Pfingstwochenende wurde im Bürgerhaus Staden europäische Geschichte geschrieben.
Vor genau einem halben Jahrhundert hatten die Belgier aus Staden/Westflandern die damals noch eigenständige Gemeinde im Wetteraukreis mit gleichem Namen angeschrieben und baten um Kontakt. Seit 50 Jahren basiert diese Verbrüderung auf dem gemeinsamen europäischen Gedanken, den die Mitglieder des Verkehrsvereins Staden und des belgischen Geschichtsvereins „Heemkring" gemeinsam pflegen. Auch die Feuerwehren beider Staden sind seit 1976 mehr als freundschaftlich miteinander verbunden.
Nun, 50 Jahre später, wurde nicht nur der inzwischen 28. Besuch und Gegenbesuch gefeiert, sondern parallel dazu konnten noch 15 Jahre offizielle Städtepartnerschaft zwischen Staden (Belgien) und Florstadt sowie das zehnjährige Bestehen des Partnerschaftsvereins Florstadt zelebriert werden, und zwar mit einer akademischen Feier und einem gemeinsamen Abendbüfett, musikalisch begleitet durch Renate Gantz-Bopp und ihren Sohn Oliver Bopp am E-Piano.

Nach einer kurzen Reise in die Vergangenheit der Geschichte der Städtepartnerschaft und einer Schweigeminute für diejenigen, die nicht mehr unter uns weilen, erinnerte Bürgermeister Herbert Unger daran, dass der einst gepflanzte Baum Europa, der seit 70 Jahren für Frieden, Freundschaft und Wohlstand steht, gehegt und gepflegt werden müsse, und dankte den tragenden Säulen Heemkring und Verkehrsvereins, aber auch dem Partnerschaftsverein, den Feuerwehren und vielen einzelnen Personen, die zum Gelingen beitrugen.
Der belgische Bürgermeister Franceso Vanderjeugd erinnerte an viele besondere Momente in all den Begegnungen und forderte zu Erhalt und Ausbau der Freundschaft auf.
Weitere Redner waren Frans Bruneel für die Brandweer Staden, Bernard Crombez für den Heemkring Staden und Silke Zettl vom Partnerschaftsverein. Und da auch die Delegationen der beiden anderen Partnerstädte aus Polen und Frankreich mit eingeladen waren, grüßten auch Hubert Grabowski und Jean-Francois Hilt die Festgemeinde. Alle waren von internationaler Freundschaft und persönlicher Dankbarkeit erfüllt und überreichten Geschenke und Souvenirs.

Am Pfingstsonntag wurde ein Ausflug nach Hirzenhain ins Kunstgussmuseum unter der Führung von Jürgen Faust und Reiner Weber angeboten, die der fast 90köpfigen viersprachigen Gruppe anschaulich und kurzweilig die Fertigung und Geschichte des Kunstgusses näherbrachten. Anschließend ging es weiter zum Wasserkraftwerk der OVAG nach Lißberg zu einer Führung mit Ronny Scherig und Manuel Huttner.
Am Pfingstmontag, vor der Jubiläumsfeier am Abend, frühstückten 130 Personen gemeinsam im Stadener Park, wobei auch gemeinsame Gesangseinlagen nicht fehlen durften.

Ein breites Publikum und vor allem die Jugend soll zur Fortsetzung dieser seit einem halben Jahrhundert andauernden besonderen Völkerverständigung ermutigt werden. Denn neben den Pfingsttreffen der Stadener besuchen die Belgier regelmäßig den Florstädter Weihnachtsmarkt und bieten belgische Spezialitäten und Schokolade an. Bereits jetzt ist eine Sonderschau des „Kunst- und Kulturkreises Kraniche" für Mitte September geplant, die im Bürgerhaus Stammheim zu einer Ausstellung von Künstlern aller vier Partnerstädte aufruft. Außerdem ist ein Jugendaustausch mit einer belgischen Pfadfinderorganisation im kommenden Sommer vorgesehen, denn die Zukunft gehört der Jugend. Die Menschen der ersten Stunde, die die Beziehungen zwischen Staden und Staden mit Leben erfüllten, werden immer weniger, lautete der Tenor aller Beteiligten.

Text: A. Arndt/ Fotos: privat

Anlässlich des Weihnachtsmarkts 2018 überreichte Skulpturen

Eine monumentale Installation im belgischen Ypern erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. 600.000 Tonfiguren tragen die Namen der Opfer, die in der flämischen Stadt in blutigen Schlachten ihr Leben verloren.
Weitere Informationen hierzu sind hier zu finden.

Text: A. Arndt
Foto: privat


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