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Aktuelles

Partnerschaftsverein Florstadt e. V.
nun offizieller Botschafter der
Confrérie des Chevaliers de la Coquille St. Jacques

In der Nacht zum 28. April 2018 machte sich eine 45-köpfige Reisegruppe auf den Weg in die Partnerstadt Pléneuf-Val-André, unter ihnen auch vier Gäste aus der polnischen Partnerstadt Izbicko. Nach einer ausgiebigen Frühstückspause kam man gegen 11.30 Uhr in PVA an, wo die Reisenden von den Gastgebern und dem Bürgermeister Yves Lebas im Rathaus zu einem Willkommenstrunk erwartet wurden.
Der Samstagnachmittag stand zur freien Verfügung und wurde wieder für individuelle Ausflüge, Spaziergänge und ausgiebige Gespräche genutzt.

Am darauffolgenden Sonntag war ein Bootsausflug zu den Sept Iles geplant, der jedoch wegen der hohen Windstärke abgesagt worden war. Kurzum wurde Plan B in die Tat umgesetzt, und die Florstädter Reisegruppe besuchte gemeinsam mit den französischen Freunden den Natur-Freizeitpark "Le Village Gaulois". Dort wurden viele Erwachsene wieder zu Kindern und probierten diverse Spiele aus. Nach dem Mittagspicknick fuhr der Bus weiter zur Vogelschutzstation "Castel Erek" in Pleumeur-Bodou, an der "Côte Granit Rose". Dort nahm eine Gruppe von 35 Personen an einer Führung teil, die anderen machten einen ausgiebigen Spaziergang entlang der wilden Küste. Das Wetter hielt, es war zwar windig, aber weitgehend trocken.
Anschließend ging es nach Ploumanac'h, ebenfalls an der Rosa Granitküste mit ihren beeindruckenden Felsformationen, die zu Fuß erkundet wurden.

Obwohl die Wetteraussichten auch für den Montag nicht sehr optimistisch waren, machte sich eine große Gruppe von Florstädtern und ihren Gastgebern und Freunden bei Ebbe zu der Pléneuf vorgelagerten Insel „Verdelet"  auf. Unter fachkundiger Führung erreichte man die unter Naturschutz stehende "Vogelinsel" trockenen Fußes. Neben vielen Vögeln, Krebsen, Muscheln und Austern wurde auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Algen gesichtet.
Die Wanderung stieß auf ebenso großes Interesse bei den Teilnehmern wie der Wettbewerb der Vereine im Sandburgenbauen, der seinen Höhepunkt in einer großen Tombola fand. Lokales Bier und Snacks wurden bei Folkloremusik der Gruppe "Fleur d'Aulne" probiert. Spontan wurde dazu getanzt.

Die offzielle Bürgerbegegnung schloss dann mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant "L'Attraction".
Eine besondere Ehre wurde den beiden Vorsitzenden Silke Zettl und Torsten Lux zuteil.
Eine Abordnung der „Bruderschaft der Jakobsmuschel" für die Region Cotes d’Armor im Norden der Bretagne, war zu den Feierlichkeiten der beiden Partnerstädte in ihren traditionellen Gewändern angereist. Nachdem man den beiden Vorsitzenden einen Umhang in Form einer Jakobsmuschel umgelegt hatte und einen Schwur in französischer Sprache aus einem historischen Buch vortragen lies, wurden Silke Zettl und Torsten Lux als Ritter in der Bruderschaft aufgenommen. Ausgezeichnet mit einer Medaille sind die beiden Vorsitzenden nunmehr angehalten, als „Chevaliers de la Coquille St. Jaques" die Ziele der Vereinigung im Rahmen des Deutsch-Französischen Austausches weiter zu tragen. Sie sollen als Vermittler fungieren und dabei regionale Produkte wie die bekannten Jakobsmuscheln aus St. Brieuc, die Tradition, Lebensweise und die Kultur der Bretonen im Ausland bekannt machen.

Musikalisch untermalt wurde der Abend von einem Akkordeon-Ensemble und einem Duo, das sich erst im Dezember letzten Jahres gebildet hatte: ein Gast aus Florstadt spielte Klarinette, sein französischer Gastgeber Biniou - ein harmonisches Duett!

Beim Abschiednehmen am Morgen des 1. Mai stellten diejenigen, die zum ersten Mal dabei waren, zutreffend fest: Wir sind als Fremde angereist, wurden so herzlich in den Gastfamilien aufgenommen und reisen als Freunde ab.

Text: A. Arndt
Fotos: privat



Neuer Vorstand des Partnerschaftsvereins im Amt

Nachdem die Rechenschaftsberichte des Vorstandes, der Beisitzer für die drei Partnerstädte sowie der Kassenprüfer abgegeben waren, erfolgte die Entlastung des alten Vorstandes einstimmig durch die Mitgliederversammlung. Nach der Verabschiedung der Vorstandsmitglieder Frau Katzer (Kassiererin), Herr Herzberger und Herr Roth (beide Beisitzer) standen Neuwahlen des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung.

Der neue Vorstand des Partnerschaftsvereins Florstadt wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt und setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzende  Silke Zettl
Stv. Vorsitzender Torsten Lux
Kassiererin  Edith Wagner
Schriftführerin  Henriette Glasewald
Beisitzer  Christa Kumpitsch, Friedrich Lange, Carina Burk, Nehar Carolla

Wer sich über die Aufgaben und Aktivitäten des Partnerschaftsvereins informieren möchte, ist herzlich eingeladen, unsere Homepage besuchen. Hier finden Sie auch Informationen und Links zu unseren drei Partnerstädten in Frankreich, Belgien und Polen.

Aufrichtige Freundschaften

AKADEMISCHE FEIER
Florstadt und das französische Pléneuf-Val-
André sind seit zehn Jahren verschwistert

Mit einer akademischen Feier, einem gemeinsamen Abendessen und
einem unterhaltsamen Programm hat die Stadt Florstadt das zehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Pléneuf-Val-André (Frankreich) gefeiert. Sowohl Bürgermeister
Herbert Unger als auch Catherine Bigot, Beigeordnete aus Pléneuf-Val-André, erinnerten an die Besonderheiten der Verschwisterung und würdigten die Arbeit der beiden Partnerschaftsvereine. Zu der Feier waren auch Delegationen der Partnerstädte Izbicko (Polen) und Staden (Belgien) gekommen, die während des ersten Adventswochenendes bereits dem Florstädter
Weihnachtsmarkt mit ihren regionalen Spezialitäten internationales Flair verliehen hatten.

Aus Partnern seien auch dank der intensiven Bemühungen der Partnerschaftsvereine längst Freunde geworden, hieß es. Man wünsche sich, dass man sich auch noch in Jahren und Jahrzehnten in Frieden und Freiheit besuchen könne.
Denn man erfreue sich an den Bindungen und aufrichtigen Freundschaften –
auch mit den Freunden aus Polen und Belgien. Ein Dank galt allen Gastgebern aus Florstadt, die über 60 Gäste untergebracht hatten, ehe man sich anhand einer Bilderschau an die vergangenen zehn Jahre erinnerte, in denen Bäume gepflanzt wurden, Schultüten für französische Schulanfänger gepackt wurden, gemeinsame Wanderwochen stattfanden oder Volleyballturniere ausgetragen wurden.
Außerdem werden für junge Menschen Praktikumsplätze in der Partnerstadt organisiert.

Den Zusammenhalt der vier Städte vertieft man jedes Jahr am Montag
nach dem Weihnachtsmarkt. Anfangs wurden Plätzchen gebacken, dann Lebkuchenhäuser gestaltet und später Kränze gebunden. In diesem Jahr gestalteten internationale Teams vier Krippen, die in den Rathäusern von
Florstadt, Pléneuf-Val-André, Izbicko und Staden ausgestellt werden.
Figuren und Gebäudeteile hatte das Karl-Wagner-Haus in Friedberg vorbereitet.

Die Franzosen hatten über Pfingsten bereits zu einer „Deutschen Woche“ eingeladen, bei der die ersten Jubiläumsfeierlichkeiten stattfanden. Damals baute man am Strand Sandburgen. Seinerzeit hatte die Florstädter Delegation eine Fototafel vergessen, die man als Geschenk überreichen wollte. Torsten Lux holte jetzt die Übergabe nach.
Für den französischen Partnerschaftsverein nannte Präsident Jean-Francois Hilt drei wichtige Faktoren für eine gute Städtepartnerschaft: gute Partnerschaftsvereine, sehr gute Bürgermeister

mit guten Mannschaften und viele freundliche Gastgeberfamilien.
„Wir können unserem Leben nicht mehr Tage geben, aber unseren Tagen mehr Leben.“ Mit diesem Zitat umschrieb Silke Zettl, Vorsitzende des Florstädter Partnerschaftsvereins, ihre Emotionen und Gefühle, die sie nie mehr missen möchte. „So wird Europa gelebt“, sagte sie.
Bürgermeister Unger überreichte eine Keramik-Skulptur von Dieter Eckhardt als Gastgeschenk.
Der Surfer ist ein passendes Motiv für einen Küstenort. Über 30 Akteure führten ein internationales Krippenspiel auf, der Nikolaus vom Florstädter Weihnachtsmarkt überraschte Gäste und Gastgeber mit gerahmten Bildern, die den Schriftzug „Weihnachtsmarkt Florstadt 2017 – ich war
dabei“ trugen.

Text: S. Lutz/ Fotos: privat

10 Jahre Partnerschaftsvertrag und 40 Jahre Schüleraustausch

Was vor über 40 Jahren mit einem Schüleraustausch zwischen der Karl-Weigand-Schule in Florstadt und dem Collège Jean-Richepin in Pléneuf-Val-André begann, wurde in 2007 mit einem Partnerschaftsvertrag zwischen den Gemeinden offiziell besiegelt.
Dieses besondere Jubiläum bietet dem in 2009 gegründeten Partnerschaftsverein Florstadt e.V. Gelegenheit, eine Bilderausstellung zum Thema
„40 Jahre Schüleraustausch - ich war dabei" zu organisieren. Hierfür werden von ehemaligen Schülern der Karl-Weigand-Schule Fotos, Dokumente oder gerne auch Notizen von damals gesucht.

Am Freitag, 06.10.2017 findet eine Informationsveranstaltung in der Aula der Karl-Weigand-Schule statt. Hierzu lädt der Partnerschaftsverein ab 19.30 Uhr ganz herzlich ein. Die Veranstaltung bietet nicht nur Gelegenheit, sich über die Arbeit des Vereins, sowie über die drei Partnerstädte Florstadts in Frankreich, Belgien und Polen zu informieren, sondern auch die Möglichkeit, seinen französischen Austauschpartner wieder zu finden.
Der erste Aufruf im Juni diesen Jahres in den lokalen Zeitungen war durchaus positiv, so kommen einige „Ehemalige" als Gäste zum Florstädter Weihnachtsmarkt und es konnten bereits Kontakte wieder hergestellt werden. Kontakt:
info@partnerschaftsverein-florstadt.de

Die Feierlichkeiten anlässlich des 10-jährigen Jubiläums, zu denen 80 Gäste aus den Partnerstädten erwartet werden, finden über das 1. Adventswochenende statt. Der internationale Weihnachtsmarkt in Florstadt bietet hierfür das passende Ambiente. Im Rahmen einer Feierstunde am Montag, 04.12.2017 wird dann die Bilderausstellung in Stammheim im Bürgeraus zu sehen sein. Eine Vernissage von und mit Florstädter Künstlern und Exponaten aus den Partnerstädten kann am 2. Adventswochende im Saal Lux in Florstadt besucht werden.

30 Jahre – und doch noch erkannt

Der Partnerschaftsverein Florstadt steht seit vielen Jahren für gelebte Bürgerbegegnungen mit den Partnerstädten in Frankreich, Belgien und Polen. Er gilt als Organisator von Fahrten und Besuchen, vermittelt private Unterbringungsmöglichkeiten sowie Auslandspraktika und sorgt für unterhaltsame und abwechslungsreiche Aufenthalte. Das jüngste Projekt des regen Vorstands wird jetzt mit »Ehemalige bitte melden« überschrieben. Gemeint sind ehemalige Schüler der Karl-Weigand-Schule Nieder-Florstadt, die vor Jahrzehnten als Austauschschüler die Bretagne besuchten.
Die Schule unterhält seit mehr als 40 Jahren freundschaftliche Beziehungen zur dortigen Schule in Pléneuf-Val-André, aus der vor zehn Jahren eine internationale Städtepartnerschaft entstand. Der damalige Lehrer für deutsche Sprache, Jean-Francois Hilt, der Schüleraustauschfahrten organisiert hatte, ist heute im Ruhestand und leitet in Pléneuf-Val-André das Comité de Jumelage, den dortigen Partnerschaftsverein.
Parallel dazu wurde in Frankreich ein ähnlicher Aufruf gestartet und man ist auf beiden Seiten gespannt, zu wie vielen Wiedersehen es kommen wird. Geplant ist ein Treffen in 2018 in Pléneuf-Val-André über ein verlängertes Wochenende.

Gastgebervater wiedergetroffen

Bei Besuchen in Frankreich, berichtet Torsten Lux, zweiter Vorsitzender des Vereins, wurde man in den vergangenen Jahren immer wieder von Franzosen angesprochen. »Wir waren auch schon mal in Florstadt, früher mit der Schule«, heißt es dann meist und man wird nach Familiennamen gefragt. »Besonders eindrucksvoll war die Geschichte mit der Florstädterin Christine Katzer, die bei einem Besuch in Frankreich von ihrem damaligen Gastgebervater nach über 30 Jahren wiedererkannt wurde«, ergänzt Vorsitzende Silke Zettl. »Die Fahrten waren tolle Erlebnisse mit jeder Menge Erfahrungen. Mit dem Zug quer durch Frankreich war man 17 Stunden unterwegs. Aber die herzlichen Empfänge am Ziel ließen alle Strapazen vergessen«, erzählt Torsten Lux, der genau wie Silke Zettl von den damaligen Fahrten profitierte. Zettl: »Bei unserer ersten gemeinsam durchgeführten Wanderwoche 2012 in Pléneuf-Val-André wurde mir jemand vorgestellt, bei dem Namen hat es plötzlich geklingelt. Ich stand meinem damaligen Austauschschüler gegenüber und wir haben in den nächsten Tagen die letzten 30 Jahre Revue passieren lassen«, erinnert sie sich.
Alle »Ehemaligen« werden gebeten, mit Bildern oder Teilnehmerlisten von damals auszuhelfen. Kontakt zum Verein bekommt man über die Mailadresse info@partnerschaftsverein.de Die Organisatoren sind auf den Input der »Ehemaligen« angewiesen, die alle Fakten aufarbeiten und auf einem Info-Abend im Saalbau Lux vorstellen wollen. 2018 soll es dann zu einer großen Bürgerbegegnung in Pléneuf-Val-André kommen, der Termin steht aber noch nicht fest.

Reaktionen von "Ehemaligen" auf unseren Aufruf:

"
Hallo zusammen,
also ich habe mich riesig gefreut
, als ich heute den Artikel in der WZ las.
Ich bin ein
e von den „ Ehemaligen“. Ich glaube, unser Jahrgang war sogar der Zweite erst, der diese Fahrten überhaupt machte.  Mein Austausch war Anfang Mai 1978. Die Lehrer, die das damals leiteten, waren mein Klassenlehrer Ingo Rudolph und Herr Steinacker aus Stammheim. Es war genial, und ich denke heute noch gerne an diese Zeit in Frankreich. Privat war ich Anfang der 80 er Jahre nochmal dort. Die Gegend ist einfach traumhaft.

...Allein beim Schreiben kommen Erinnerungen hoch. Ich würde mich freuen, wenn es nächstes Jahr zu einem Treffen in Pléneuf-Val-André käme und wäre auf alle Fälle dabei."  (C.L. aus Friedberg)

 

Reise in die Bretagne zum 10-jährigen Jubiläum
der Verschwisterung Florstadts mit Pléneuf-Val-André

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum unserer Verschwisterung mit Pléneuf-Val-André waren wir vom 8. bis zum 11. Juni 2017 nach Pléneuf eingeladen.
Etwa 15 Florstädter machten sich auf die lange Reise in die französische Partnerstadt in der Bretagne, sowohl in PKWs als auch im „Kleinen Wetterauer". Auch Bürgermeister Herbert Unger war mit Tochter Julia und Schwiegersohn mit von der Partie.
In der Nacht zum Donnerstag machte sich dann auch der Florstädter Minibus auf den Weg nach Pléneuf, um nach guten 12,5 Stunden Fahrt gegen 15.30 Uhr am Hafen von Dahouët anzukommen, wo wir sogleich von vielen Gastgebern empfangen wurden.

Am ersten Abend waren wir zu einem offiziellen Empfang in das schöne Rathaus von Pléneuf eingeladen, wo die beiden Bürgermeister Herbert Unger und Jean-Yves Lebas in ihren Reden die Wichtigkeit der nunmehr seit 10 Jahren bestehenden Verschwisterung zwischen den beiden Städten einmal mehr unterstrichen und die Arbeit der beiden Partnerschaftsvereine lobten. Auch die beiden Vorstitzenden der Partnerschaftsvereine, Silke Zettl und Jean-François Hilt blickten auf die letzten 10 Jahre und viele tolle Begegnungen zurück. Es bleibt der Wunsch, das Netz derer, die sich für die Städtepartnerschaft begeistern, noch zu vergrößern und auch die junge Generation mit ins Boot zu holen.
Am selben Abend wurde der Film „Toni Erdmann" von Maren Ade gezeigt, einer der Preisträger bei den Filmfestspielen von Cannes in Jahr 2016.
Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums gab es auch eine Kunstausstellung im Salle des Régates. Hier haben vier Florstädter Künster ihre Kunstwerke in einem Ausstellungsraum direkt an der Deichpromenade ausgestellt. Kornelia Exner, Anke Lux und Julia Unger zeigten ihre beeindruckenden Gemälde und Fotographien und Dieter Eckhardt präsentierte seine künstlerischen Töpfereien.

Der Freitag gab den Teilnehmern die Möglichkeit, auf eigene Faust oder gemeinsam mit den Gastgebern, Pléneuf oder die nähere Umgebung zu erkunden. Am Morgen traf man einige von uns auf dem schönen Wochenmarkt in Pléneuf an und auch an den Strand zog es viele von uns, zumal das Wetter sehr sommerlich warm war. In den Geschäften in der Innenstadt konnte man viele deutsche Fähnchen entdecken, die anlässlich einer Schatzsuche zu unserem großen Jubiläum dort verteilt worden waren.
Am Freitag Abend trafen sich alle in einer großen Runde von über 80 Personen zu einem wahren Festessen im Salle de Guemadeuc, einem schönen Bürgerhaus. Dort wurden bei Wein, köstlichem Fisch, Käse und Salat sowie einem französischen Schokoladenkuchen Erinnerungen aus den letzten Jahren ausgetauscht und auch Pläne für neue Begegnungen geschmiedet. Beide Bürgermeister nutzten die Gelegenheit, sehr persönliche Erinnerungen an die letzten Austausche mit den Anwesenden zu teilen. Auch Fotos aus den vergangenen zehn Jahren wurden gezeigt.

Am Samstag Nachmittag hatte der französische Partnerschaftsverein zu einem großen Sandburgenbauwettbewerb am Strand von Val André aufgerufen. Bei tollstem Sonnenwetter waren zahlreiche Clubs und Vereine eingeladen, in international besetzten Gruppen ihre (Team-)Fähigkeiten beim Bau künstlerischer Sandburgen unter Beweis zu stellen. So waren unter anderem ein Volleyballteam, das schon zwei Mal zum Weihnachtsmarkt mit in Florstadt war, ein Büchereiteam, ein neu gegründeter Tennisclub aus Pléneuf sowie eine Yogagruppe und ein Chor mit am Start. In zwei Stunden harter Arbeit entstanden einzigartige Sandburgen und andere Strandskulpturen. Ein großes Ziel der Partnerschaftsvereine ist es, die Beziehungen zwischen den Partnerstädten zu stärken und neue Kontakte zu ermöglichen. Dies ist bei diesem Wettbewerb auf ganz spielerische Weise in die Tat umgesetzt worden. Im Anschluss gab es einen Apéritif mit Prämierung der Sandburgen auf der Deichpromenade, direkt vor dem Salle des Régates, wo viele auch noch einmal die Gelegenheit nutzten, die Kunstausstellung zu besuchen. Nach getaner Arbeit in der heißen Sonne haben sich auch einige bei einem Bad im kühlen Atlantik erfrischt.

Einen großen Dank dem französische Partnerschaftsverein mit seinem Präsident Jean- François Hilt für diese schöne Zeit in unserer Partnerstadt in der Bretagne. Es wurden neue Kontakte geknüpft und alte Freundschaften gepflegt. Auch diesmal haben sich ehemalige Austausschüler von vor über 30 Jahren wiedergetroffen und Erinnerungen an die tolle Zeit des Austauschs aufleben lassen. Mit der Freude auf ein baldiges Wiedersehen auf dem Weihnachtsmarkt in Florstadt sowie am vierten Advent in Pléneuf am Hafen von Dahouët in der neuen Markthalle des Biomarktes von Claudine ging es dann am Sonntag Vormittag wieder über Belgien zurück nach Hause.

Text: Carina Burk
Fotos: A. Arndt


Pfingsttreffen Staden/Florstadt und Staden/Westflandern in Belgien
vom 03. Juni bis 05. Juni 2017

Am Samstagmorgen, 03. Juni 2017 machte sich eine 31köpfige Reisegruppe aus Florstadt auf den Weg in die Partnerstadt Staden/Westflandern.
Pünktlich um 14.30 Uhr traf die Gruppe am vereinbarten Treffpunkt ein und wurde bereits von der örtlichen „Brandweer" (Feuerwehr) erwartet und mit Blaulicht und Sondersignal nach Staden eskortiert. Am SWOK, dem Kulturzentrum, warteten bereits die Organisatoren und Gastfamilien mit bunten Tüchern und winkten den ankommenden Gästen herzlich entgegen. Neue Gastgeber wurden mit ihren Gästen zusammengeführt und bei Kaffee und Kuchen konnte man sich schnell kennenlernen.
Der Bürgermeister Francesco Vanderjeugd überbrachte die Grüße aus dem Rathaus, zeigte sich sehr erfreut über die Vielzahl der deutschen Gäste und freute sich über die schwere Bank als Gastgeschenk der Florstädter. Er betonte ausdrücklich, dass er das ihm Mögliche tun wird, um die 40 Jahre währende Tradition zu unterstützen.
Am Sonntagmorgen, 04. Juni 2017, traf sich die belgisch/deutsche Gruppe, um das nahegelegene Naturschutzgebiet „ Balnkaart" zu besuchen. Nachdem der Ranger vom Naturschutzbund eine kleine Ausführung zum Park gegeben hatte, befuhr die erste Gruppe mit einem Elektroboot den Blankaartsee, die zweite Gruppe kam dem Boot zu Fuß entgegen und man tauschte die Plätze.  
Der rustikale Gewölbekeller des Informationszentrums, das in einem alten Herrensitz beherbergt ist, diente anschließend als Gastraum für die Brotzeit. Gereicht wurden belegte Brötchen und Kaffee.
Nach dieser Stärkung führte der Weg weiter mit dem Bus über die französische Grenze nach Hondschoote. Hier war eine Führung ein einem neu eröffneten Weinmuseum gebucht. Der Sprecher der kleinen engagierten Winzergruppe erklärte, dass der produzierte Wein (ca. 200-400 Flaschen jährlich) nicht zum Verkauf stünde, sondern lediglich für Wettbewerbe und für Weinmessen verwendet wird. Er ließ es sich jedoch nicht nehmen, jedem Gast ein Gläschen des limitierten Weines „Fleur de lin"  zu kredenzen. Als Erinnerung an diesen Besuch durften die Probiergläser mit nach Hause genommen werden.
Weiter ging die Fahrt in das kleine französische Küstenstädtchen „Bray-Dunes". Hier war genug Zeit, bei strahlendem Sonnenschein die Strandpromenade entlang zu schlendern oder sich die Füße im Meer abzukühlen. Dieser abwechslungsreiche Tag fand seinen Ausklang mit einem leckeren Fischessen im Casino mit Panoramablick.
Am letzten Tag der Belgienreise blieb morgens genug Freizeit für individuelles Programm in den Familien, bevor man sich um 12.00 Uhr zum gemeinsamen Mittagessen mit musikalischer Begleitung durch das Jugendorchester wieder im SWOK traf. Der Bürgermeister verabschiedete die Gäste mit einem Gastgeschenk für Florstadt. Er überreichte einen Baum, der im Park von Staden seinen Platz finden wird.
Eine nette Idee, alle Gastgeber und Gäste jeweils auf der deutschen Bank unter dem belgischen Baum auf Fotos festzuhalten, fand begeisterte Zustimmung. So entstanden sehr schöne Erinnerungsfotos zum Pfingsttreffen Staden/Staden 2017.
Mit allerlei schönen Bildern und Eindrücken sowie neu geknüpften Kontakten im Gepäck trat die Florstädter Reisegesellschaft gegen 15.30 Uhr die Heimreise an.
Ein Wiedersehen wird es für den Einen und Anderen auf dem Florstädter Weihnachtsmarkt geben, der wie jedes Jahr am 1. Adventswochenende stattfindet.

Silke Zettl
Fotos: privat

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